Aung San Suu Kyi stellt Myanmars Geduld auf die Probe

In Myanmar bleiben erhoffte Fortschritte auch ein Jahr nach dem Wahlsieg der Partei von Aung San Suu Kyi weitgehend aus. Katrin Bannach, Projektleiterin der Stiftung für die Freiheit in Myanmar und Thailand, stellt einen Glaubwürdigkeitsverlust der Hoffnungsträgerin fest. "In keinem essentiellen Bereich hat Aung San Suu Kyi bislang viel bewegen können", konstatiert Bannach . Allem voran stehe der Friedensprozess mit den vielen bewaffneten Gruppen des Landes: Das Militär werde sich langfristig nur aus der Politik zurückziehen, wenn es die Einheit des Landes nicht mehr in Gefahr sieht. Der Verhandlungsprozess habe jedoch Dynamik eingebüßt.

Top News